Yoga mit Jesus?

Von Martin Herrndorf werde ich nun schon regelmäßig mit diversem Input zum Thema Yoga versorgt. Ob nun mehr „Lust durch Yoga“ durch ein wundersames Mini-Kissen, die Geschichte über „The Banker Who Got Into Yoga“ oder die kürzlich erschienene Ausgabe der ZEIT mit dem Titel „Yoga mit Jesus“. Das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen und möchte wissen was hinter der These „Meditation in der Kirche, Coaching im Kloster, Beten im Internet: In der modernen Gesellschaft basteln sich viele ihre eigene Religion. Darf man das?“ steckt. Mit der ZEIT unterm Arm, starte ich in das christliche Osterwochenende und lese entspannt bei einer Tasse Yogi-Tee.

Engagiert mit Socialbar Köln

Köln ist wie ein brodelnder Kessel voller Zutaten für eine rundum nachhaltig aktive Stadt. Meine erste Berührung mit dieser engagierten Szene machte vor etwas genau einem Jahr bei der Podiumsdiskussion „Nachhaltig aktiv in Köln“ im DuMont Studio Köln. Was ich damals noch nicht wissen konnte: die hier anwesenden Gäste und Initiativen würde ich in dem kommenden Jahr bei ähnlichen Events immer wieder treffen und näher kennenlernen. Einige davon sogar so tiefgehend, dass sich daraus im Herbst 2011 das Team der Socialbar Köln entwickelte.

Alles ist erleuchtet mit Safran Foer

Die Geschichten von Jonathan Safran Foer (jüdisch-amerikanischer Autor) haben immer eine ganz besondere Anziehungskraft. Man blickt durch die Augen eines Kindes, das auf der Suche ist. Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln und auf der Spur des Lebens mit all seinen geheimnisvollen Verzweigungen. Seine Sprache ist dabei oft verspielt und auffällig anders, sowie auch die Gestaltung seiner Bücher. So erkennt man sie an der verspielten Typografie und dem experimentellen Design im Inneren. Zwei seiner Bücher schafften es auch auf die Kinoleinwand. Sein zweites Werk „extrem laut & unglaublich nah” hatte gestern Premiere.

Die Do-It-Yourself Familie

„Dieses Jahr schenken wir uns zu Weihnachten nur Selbstgemachtes!“ tönte ich euphorisch im Herbst 2011, als die alljährliche Frage nach dem was-schenken-wir-uns-am-Konsumfest aufkam, und wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht was meine Aussage tatsächlich auslösen würde. Die Lust am Kaufen von technischen Plastikgeräten und Kurzzeitartikeln war mir schon im letzten Jahr vergangen, so dass ich meine Augen nach Alternativen aufhielt. Einfach nur etwas basteln nach Anleitung der verstaubten Bastelbücher aus Kindertagen sollte es nicht sein. Schon etwas Besonders, etwas zum Staunen. Scheinbar war ich mit diesem Wunsch nicht alleine.

Wie nachhaltig sind wir mit uns selbst?

Frage ich mich in der letzten Zeit öfter angesichts sich wiederholender Erschöpfungs-zustände, körperlichen Wehwehchen und Tempo 100 im Kopf. Nein, mal ehrlich… da geht man seit nun schon 2 Jahren regelmäßig zum Yoga, atmet sich in die Tiefenentspannung und schwebt (geistig) über dem Boden… stellt das Leben ganzheitlich so um, dass man möglichst wenig Schaden hinter sich lässt: Konsumstopp, Recycling statt Neukauf, Trödel statt H&M, von wenig Fleisch zu gar kein Fleisch, Bio statt Discounter, Plastiktüte ade, Deutschlandurlaub ohne Flugzeug, Atomkraft nein danke, regelmäßig spenden für andere, Greenpeace im Abo, eigenes Gemüse im Garten, alles zu Fuß in der Stadt, schenke jedem ein Lächeln…